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Ab Montag, 14.09.2020 ist im Geschäft verpflichtend eine Maske zu tragen!

Tipps und Tricks für Ihren Garten


Bäume / Sträucher

Schnitt an Magnolien, Fächerahorn und Zaubernuss

Diese Pflanzen werden kaum geschnitten, sie bilden ohne Schnitt ein ausgewogenes Muster an Verzweigungen und ihre Habitus ist meist lichtdurchflutet. Diese Arten fördern den Zuwuchs in den Triebspitzen, darum ist ein Auslichten nicht notwendig. Eher eine Korrektur von Zweigen, die aneinander reiben oder einkürzen von Trieben, die überlang gewachsen sind. Totholzentfernung und dünntriebige Zweige.
Bei veredelten Pflanzen ist zu beachten, dass die Triebe, die an der Basis austreiben bis zur Wurzel freigelegt und dort entfernt werden.
Ein Verjüngungsschnitt an älteren Pflanzen ist nicht möglich, da diese Gehölze an der Basis nicht mehr austreiben.Ist dennoch ein Schnitt notwendig, z.B. bei Windbruch, ist eine sehr langsame Verjüngung max. ein Viertel der Äste über mindestens 4 Jahre verteilt zu erfolgen.

Ziergehölze, die nach der Blüte geschnitten werden.

Zu den Ziergehölzen, die nach der Blüte geschnitten werden zählen:
Kolkwitzia
Deutzia
Forsythie
Pfeifenstrauch
Chinesischer Flieder
einige Schneeballarten

Schneidet man diese Sträucher nicht, bilden diese zahlreiche querstehende Triebe, die nach vielen Jahren ein unübersichtliches Gewirr von nicht blühenden Zweigen bilden. Der Gärtner nennt dies `Vergreisung´. Durch einen regelmäßig durchgeführten Auslichtungsschnitt behält der Strauch seine arttypische Wuchsform, bleibt blühwillig und kompakt.

Entscheident ist der unmittelbare Schnitt nach der Blüte, damit die neu gebildeten Triebe noch Zeit zur Bildung von neuen Blütenknospen haben und auch ausreifen  können. In der Regel beginnt der Auslichtungschnitt nach dem 3. Standjahr und sollte dann jährlich durchgeführt werden.

NADELPUTZ im Spätsommer/Herbst

Nach diesem trockenen Sommer(2013) ist häufig eine verstärkte Gelbverfärbung der Nadeln an immergrünen Gehölzen zu beobachten. Die Verfärbung schreitet vom Inneren der Pflanzen nach außen hin weiter und viele Nadeln fallen ab, nur die vorderen Bereiche der Triebe bleiben grün. Koniferen sind zwar immergrüne Pflanzen, dennoch erneuern sie ihr Nadelkleid alle 3-4Jahre. Dies ist kein Magnesiummangel!

Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen können auch einmal mehrere Nadeljahrgänge abgeworfen werden, wie dies nun einige Pflanzen machen.

Ursachen sind:

Jeden Tag gießen – die Wassermenge die vergossen wurde dringt nicht in den Hauptwurzelbereich ein, an der Oberfläche entsteht eine Verkrustung, somit ist der Gasaustausch der Pflanze im Boden gestört, es entsteht Luftmangel im Wurzelbereich, die Pflanze kann sich nicht in tiefere Bodenschichten einwachsen und von unten Wasser und Nährstoffe holen. Besser wäre: 1x kräftig gießen (30-40Liter/m²) und wieder abtrocknen lassen. Intervall 10-14Tage. 


Ausnahme:

Pflanzen in den 1. 3Jahren nach dem auspflanzen.

Gestresste Pflanzen sind anfällig auf alle möglichen Schädlingen wie: Trips, Schildläuse, Schmierläuse, Napfschildläuse, Spinnmilben, oft auch einige Schädlinge gleichzeitig. Abhilfe: bei Bedarf spritzen, Pflanzen über die Sommermonate im Wurzelbereich mit dicker Mulchschicht abdecken, auf ausgewogene und regelmäßige Ernährung und Bewässerung achten. Am besten mit Naturdünger und Bodenaktivator von Oscorna. Nadelgehölze nehmen im August und September noch gut Nährstoffe auf, achten sie auf die Zusammensetzung des Düngers, im Herbst niemals stickstoffbetont düngen.Bei Bedarf Bittersalz ( reiner Magnesiumdünger) dazu geben, immer in Kombination mit einem Mehrnährstoffdünger, nicht alleine anwenden. Die Pflanzen danken es ihnen mit Gesundheit und gutem schädlingsfreien Wuchs.

Rispenhortensien – Neuheit 2013

Eine auffallende Neuheit bei den Rispenhortensien ist die Sorte: Hydrangea paniculata `Wim´s Red ®

Die Besonderheit dieser Sorte ist: Die Blüten verändern sich während des Jahres. Im Frühjahr sind sie rein weiß - Ende Mai bis Anfang Juni, später verfärben sie sich in ein weiß rosa und ab September sind sie tiefrot. Je sonniger der Standort umso besser ist die Ausfärbung. Diese Sorte benötigt im Sommer regelmäßig Wasser, nicht zu trocken halten. Ein schöner Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern sind die dunkelroten-bordeauxfärbigen Triebe.

Ein wirklich schöner `Hingucker` im Garten, der eine Höhe von ca. 175cm und eine Breite von 150cm erreicht. Ihr Wuchs ist aufrecht, mit kräftigen, gut verzweigten Trieben, die wenig bruchgefährdet sind. Vorteilhaft ist ein jährlicher Rückschnitt im Frühjahr auf 30cm Höhe. Der Boden muss für eine Hortensie vorbereitet werden, d.h. eine Beimengung von Torf oder Moorbeeterde ist vorteilhaft, ebenso eine Wässerung mit Regenwasser und eine jährliche Düngung mit sauer wirkenden Düngern.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Freude mit dieser Pflanze!

 

Obstbäume / Gemüse / Beerensträucher

Renaissance rotfleischiger Obstsorten!

In den letzten Jahren werden Sorten mit rotem Fruchtfleisch immer aktueller und die Nachfrage ist groß. Rote Farbstoffe gelten als gesundheitsfördernd, sie können im menschlichen Körper freie Radikale unschädlich machen, die häufig bei der Entstehung von Krebs beteiligt sind. Ebenso haben sie eine entzündungshemmende Wirkung.

Nachstehend 3 Sorten die wir lagernd im Container haben bzw. ab Ende Oktober als wurzelnackte Bäume anbieten.

Baya®Marisa:
Züchter: Dr. Michael Neumüller, Hallbergmoos
Eltern: 'Weirouge' × 'Zuchtklon 166'
Pflückreife: Ende September
Genussreife: September bis Januar
Frucht: mittelgroße, vollständig rot gefärbte und dadurch sehr attraktive Früchte mit ausgeprägten Lentizellen. Mittelfestes, feinzelliges Fruchtfleisch, von der Schale bis zum Kernhaus durchgehend rot gefärbt. 16 % Brix. Angenehmer Geschmack, ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis.
Ertrag: früh einsetzend und hoch, regelmäßig
Baum: Mittelstarker Wuchs, mittlere Verzweigungsdichte, Fruchtäste flachstehend.
Blüte: Rote Blütenblätter. Diploid. Guter Befruchter.
Besonderheiten: Einzige rotfleischige Apfelsorte mit Tafelfruchtqualität. Nur gering schorfanfällig.
Sortenschutz: Die Sorte ist zum deutschen und europäischen Sortenschutz angemeldet. Sie darf nicht ohne schriftliches Einverständnis des Züchters vermehrt werden. Die Abgabe von Edelreisern an dritte und das Verbringen von Vermehrungsmaterial in Länder außerhalbder EU ist gesetzlich verboten.

ROTER MOND:
Ist ein Klon einer alten, russischen, rotfleischigen Apfelsorte, die aufgrund ihrer schönen, roten Saftfarbe wieder entdeckt wurde. Der pasteurisierte Saft behält die Farbe über zwei Jahre. Für das herstellen von Apfelchips, Mus oder Gelee ist die farbstabile Eigenschaft interessant. Die aufgeschnittenen Früchte bräunen nicht, deshalb lassen sich Apfelringe oder Apfelchips ohne Oxidationsschutzmittel verarbeiten und sehen immer ansprechend rot aus. Auch Apfelmus ist attraktiv durch die intensiv rote Farbe. Ein ausgezeichnet schmeckendes, optisch sehr ansprechendes Produkt ist rotes Apfelgelee. Auch Kompott oder Marmeladen aus Fruchtstückchen sehen einladend aus. Die hochgebauten, säurereichen(ähnlich Granny Smith) großen Früchte sollte man sehr gut ausreifen lassen.
Der Wuchs und die Ertragsleistung sind ähnlich wie bei der Sorte Gloster. Der rote Farbstoff zieht sich durch Fruchtfleisch und Schale, auch in den Kernen ist er enthalten, ebenso in den Blüten, dem Holz und auch die Blätter sind von intensivem Rot durchzogen. Durch die krebshemmende Wirkung des roten Pflanzenfarbstoffes ist diese alte Sorte wieder neu in aller Munde.

BLUTBIRNE:
Die Blutbirne wird in Frankreich seit 1675 beschrieben und in Deutschland seit 1684. Der Baum ist regelmäßig tragend, robust gegen Kälte und Spätfrost,
mit typischem Birnenaroma, zarter Schale ohne Steinzellen. Reifezeit: Anfang-Mitte August. Die Frucht wurde früher immer rasch geerntet und zu Kompott, Strudel oder Saft verarbeitet oder einfach frisch verzehrt. Wenn sie abfallen sind sie teigig (mehlig). Diese Eigenschaft macht sie zu hervorragenden Dörrfrüchten. Durch die nachweislich gesundheitsfördernde Wirkung des roten Farbstoffes, wird den kleinen rotfleischigen druckempfindlichen Früchten wieder viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Der Herbst ist die beste Zeit zur Obstbaum - und Beerenpflanzung!

In einem Garten dürfen Obstbäume nicht fehlen. Durch die Zucht von kleinen schmalwachsenden Baumformen, bietet sich auch für kleine Gärten oder  sogar auf dem Balkon, die Möglichkeit, Äpfel oder Birnen mit einzuplanen. Es ist immer eine Freude, von den eigenen Bäumen und Sträuchern zu naschen, voll ausgereift sind sie für unseren Organismus am besten zuträglich. Alle Obstarten sind gesund und sollten ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung sein.

Unser Tipp: Spindelerziehung bei den Ribiseln
Vorteil: größere Beeren, längere Trauben, leichteres Pflücken, weniger Platzbedarf

Wie wird es gemacht?
1 Trieb pro Pflanze verbleibt und wird an einem Stab aufgebunden, diesen Trieb nicht ein kürzen. Alle weiteren Triebe, die aus dem Boden kommen noch im krautigen Zustand laufend entfernen. Um eine Mittelachse mit kurzem Fruchtholz zu erhalten, müssen sie im Sommer oder Frühjahr die Seitentriebe die kommen, auf 20 cm zurück schneiden. So gezogene Ribisel haben lange Trauben und große Beeren, bei wenig Platzbedarf. Unser Sortiment umfasst rote, weiße und schwarze Sorten, mit
verschiedenen Reifezeiten.


Verjüngung:
Nach ca. 7-8Jahren wird ein Junger Trieb nach oben gezogen, wenn dieser die Hälfte des alten Triebes erreicht hat, wird der alte Trieb entfernt. 

Speziell die Weißen Ribiseln sind süß mit wenig Säure und bei den Kindern besonders beliebt.
Die Schwarze Ribisel hat auch in den Blättern Wirkstoffe, die gerne für Tee´s Verwendung finden.

Je nach Sorte, können sie von Juni bis August diese wunderbaren Beeren zum Naschen genießen oder zu div. Leckereien verarbeiten.

September-Oktober ist LEIMRINGZEIT!

Der Lebenszeitraum des Frostspanners im Boden als Puppe, ist beendet.
Die Falter schlüpfen jetzt und das flugunfähige Weibchen kriecht den Baumstamm hinauf und legt die Eier in Rindenritzen und Zweigspitzen
ab. Rechtzeitig angebrachte Raupenleimringe können diese Eiablage verhindern und somit auch die Fraßschäden der jungen, gefräßigen Frostspannerraupen im nächsten Frühjahr. Je nach Witterung ist die Aktivität es Weibchens oft bis Jänner möglich. Die Leimringe sollten eine Klebekraft bis zu diesem Zeitraum haben, eine Kontrolle ist hier notwendig!


Eine weitere vorbeugende Maßnahme wäre:
Die Winter- oder Austriebspritzung mit Ölpräparaten, gegen alle tierischen Schaderreger. Auch Eigelege werden erfasst. Die Benetzung aller Baumteile muss gründlich erfolgen, damit die Überwinterungsformen unter dem Ölfilm absterben. Die Anwendung im Obstbau erfolgt im laublosen Zustand, bei Temperaturen über 7 bis 10Grad, die Zweige sollten trocken sein und die darauf folgende Nacht darf keine Minusgrade bringen.


Keine Wartezeit nach der Spritzanwendung. Erfasst werden: Überwinterungsstadien der San-Jose´-Schildlaus, Zwetschkenschildlaus, Blattläuse, Frostspanner, Apfelblattsauger, Spinnmilben Keine Anwendung bei Pflanzen die Mangelerscheinungen haben (wichtig=speziellen Herbstdünger geben, damit die Zweige ausreifen können) oder die vorher durch Frost geschädigt wurden. Bevor der Boden friert, alle Pflanzen durchdringend wässern!

Pflanzanleitung für Obstbäume

Pflanzabstände im Garten: Hochstamm: 8-10m, Halb- und Viertelstamm: 4-6m, Busch: 3-5m, Spindelbusch: 1-2m

Für wurzelnackte Obstbäume gilt: der Beste Zeitpunkt für die Pflanzung ist ab Ende Oktober und solange der Boden nicht gefroren ist.  Oder Feber, März, fallweise bis Mitte April. Containerobstbäume können das ganze Jahr über gepflanzt werden, der Boden darf nicht gefroren sein. Wichtig: Die Pflanze vor dem Setzen mit
dem Topf ins Wasser stellen, bis keine Luftblasen mehr kommen.


Das Pflanzloch sollte mindestens 75cm im Durchmesser betragen, die Tiefe ca. 50cm + Lockerung des Grubenbodens. Alle beschädigten Wurzeln entfernen, die Hauptwurzeln glatt anschneiden, bis die Schnittstelle weiß ist. Wichtig: Möglichst viele Wurzeln anschneiden, aber wenig wegschneiden! Der Obstbaum wird so tief gesetzt, dass die Veredelungsstelle einige Zentimeter über der Erde bleibt. Der Bodenaushub wird mit einer guten Pflanzerde und Bodenaktivator verbessert, und das GEMENGE der 3 Komponenten in die Grube eingebracht. Dabei den Baum leicht rütteln und anheben, die Erde leicht andrücken, abschließend kräftig eingießen (ca.20Liter/Baum). Je nasser der Boden ist, umso wichtiger ist ein abschließendes gießen, damit keine Hohlräume verbleiben. Nun wird der Baumpfahl geschlagen. 


Um ein Scheuern zu vermeiden, mit einer Achterschlinge befestigt. Alle Bäume die befestigt sind, müssen während des Jahres mehrfach kontrolliert werden, um ein
späteres Einwachsen des Baumbinders zu unterbinden; – mindestens 3 Jahre bleiben die Pflanzen gestützt, Spindelbuschbäume – aufgrund ihres schwachen Wurzelsystems, ihr ganzes Leben lang.


Nun erfolgt der Pflanzschnitt: Zuerst werden die Kronenleitäste um 1/3 – 1/2 auf gleiche Höhe geschnitten (Saftwaage), Pfirsich, Nektarinen, Mandeln 2/3, der Mitteltrieb ca. 1 Scherenlänge höher belassen. Achten sie, dass die Augen außen stehen, damit die jungen Triebe nicht ins Innere des Baumes wachsen. Ein Abdecken der Baumscheibe mit Rinde oder Gartenfaser fördert die Bodenaktivität, verbessert die Bodenfeuchtigkeit und hemmt den Unkrautwuchs.

Nun gehört die Pflanze regelmäßig gegossen, die Menge des Wassers richtet sich nach dem Standort und der Wasserspeicherfähigkeit des Bodens, des Wetters - Temperatur und kleinklimatischen Bedingungen. Das Austrocknen des Containers ist zu vermeiden, ebenso ein Übergießen der Pflanzen. Auf keinen Fall jeden Tag wässern, außer bei Temperaturen über 30Grad und mehr.

Sommerschnitt

Ist die Ergänzung zum Winterschnitt.

Der beste Zeitpunkt ist der August, nach dem Triebabschluss. Er fördert nicht das Wachstum des Baumes, sonder die Blütenknospenbildung
für das nächste Jahr. Alle Zweige, die nach innen wachsen, Ständertriebe oder Wasserschösslinge, Konkurrenztriebe werden entfernt, auch solche Äste, die nicht dem Kronenaufbau dienen. Die Durchlüftung des Baumes wird gefördert, die Stippegefahr etwas reduziert.

Schnittwunden verheilen im Sommer besser, besonders vorteilhaft bei empfindlichen Obst wie, Marillen, Kirschen und Pfirsichen.

Durch die Verringerung der Assimilationsfläche, wird das Wachstum verringert, erfolgt eine bessere Ausbildung der verbliebenen Knospen und eine gute Fruchtholzgarnierung ist gewährleistet. Dies verhindert eine Alternanz der Bäume und führt zu einem regelmäßigen Ertrag. Schneiden sie vor der Fruchtholzausreifung oder erfolgt ein zu kräftiger Rückschnitt, können schlafende Augen aktiviert werden, dies ist auf keinen Fall erwünscht!

Himbeeren schneiden

Es gibt einmaltragende und zweimaltragende Himbeeren.
Bei den einmaltragenden Sorten entfernt man die abgeernteten Triebe sofort nach der Ernte. Achten sie darauf, dass die verbliebenen jungen Triebe nicht zu dicht stehen ( max. 10 Stk./m) , damit sich keine Pilzkrankheiten bilden. Durch die langen Triebe, benötigen dies ein Drahtgerüst zum Stützen.

Zweimaltragende Himbeeren setzen an den Spitzen der diesjährigen Ruten im Herbst Blüten und Früchte an. Nach der Ernte oder im Winter werden alle Ruten bodennah entfernt. Durch den Schnitt wachsen sie  deutlich kräftiger und fruchten bereits im August bis in den Herbst hinein. Durch die kürzeren Triebe benötigen diese Sorten keine Stützhilfe. Fragen sie nach den Sorten, die am 1jährigen Trieb fruchten!

 

Rasen

Herbstrasendüngung/Wässerung im Herbst

Herbstdüngung: wichtigste Düngung im Jahr!

Ende August bis Mitte Oktober ist das Ausbringen des Herbstdüngers günstig, bei besonders milden und schönen Herbsttagen, ist ein düngen mit organischen Düngern bis Mitte November möglich. Durch die spezielle Zusammensetzung des Düngers, ist die Ausreifung der Pflanzenzellen verbessert, senkt dadurch die Frostanfälligkeit und Überwinterungsschäden an den Sträuchern. Stärkt die Pflanzen vor dem Winter, besonders wichtig, nach einem trockenen heißen Sommer!

Unser Tipp: Oscorna Rasaflor Rasendünger ist der ideale Herbst-Rasendünger durch 100% natürliche Rohstoffe. Die temperaturabhängige Nährstoff-Freisetzung lässt den Rasen natürlich ausreifen und beugt den Schneeschimmelbefall vor. Nicht verbrauchte Nährstoffe im Herbst werden erst im Frühjahr mit steigenden Temperaturen vom Bodenleben der Pflanze zur Verfügung gestellt, damit Ihr Rasen grün, dicht und ohne Moos aus dem Winter kommt. Die nächste Düngung im  Frühjahr erfolgt dann frühestens Ende April oder Anfang Mai. Herbstdünger bei allen hitzegestressten Ziersträuchern, Nadelpflanzen, Stauden und Rasenflächen.

Wichtig ist eine ausreichende Wässerung nach dem Ausbringen des Düngers, damit sich der Düngertransport in der Pflanze und nachfolgend  die Ausreifung im Pflanzengewebe vollziehen kann. Achten sie darauf, dass alle Pflanzen, besonders Neupflanzungen, immergrüne Pflanzen, Pflanzen in Trögen oder Töpfen, Bambus, ect., vor dem 1. Frost ausreichend gewässert sind und „ nass“ einfrieren.

Graben sie hinein und schauen sie nach, wieweit ihre Wassergabe den Boden befeuchtet hat! Ein durchdringendes Wässern ist bei Sträuchern ca. 50cm tief und bei Bäumen mehr. Ein Tropfschlauch ist ideal, da jeder Tropfen Wasser wie ein Löschblatt vom Boden aufgesaugt wird und keine Verschlämmung entsteht. Tropfschläuche von der Fa. Pipelife sind bei uns erhältlich, auch zum selber Verlegen.

Häufige Rasenkrankheit im Sommer: Rotspitzigkeit im Rasen

Erscheinungsbild

Ein rosafarbenes, watteähnliches Myzel, zeigt sich auf der Rasenfläche in Zeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit. In den erkrankten Stellen sind oft völlig gesunde Gräser zu finden. Sind die Voraussetzungen für den Pilz günstig, ist ein großflächiges Auftreten der Krankheit zu beobachten, die gesamte Fläche erscheint rot.


Ursachen:
1. Die Rotspitzigkeit ist eine typische Stresskrankheit. Sie tritt bei hohen Temperaturen, falscher Bewässerung und nicht ausreichender Düngung auf. 

2. Langanhaltende Feuchtigkeit im Pflanzenbereich ( Tau, Nebel, jeden Tag gießen)

3. Besonders Stickstoffmangel, unregelmäßige Nährstoffversorgung, nicht ausgewogene Zusammenstellung der Nährstoffe.
4. Ebenso kann ein Trockenheitsstress eine Ursache für das Auftreten der Rotspitzigkeit sein.
5. Durch ideale Umweltbedingungen kann in manchen Jahren der Erreger einen stärkeren Befall verursachen, oder in anderen Jahren total ausbleiben.

Gegenmaßnahmen:
Auf regelmäßige Nährstoffversorgung achten, beim Auftreten der Krankheit ist eine sofortige Düngergabe zu veranlassen. Im Frühjahr ist ein vertikutieren der Rasenfläche notwendig, um das infizierte Pflanzenmaterial zu entfernen, die Belüftung und Belichtung der Gräser zu fördern. Eine stickstoffbetonte Düngung im zeitigen Frühjahr. Beseitigung von Bodenverdichtungen, reduzieren des Rasenfilzes, entfernen des Schnittgut und Laub. Dauerberegnung vermeiden! Geben sie dem Rasen die Möglichkeit abzutrocknen. Beregnungsoptimierung.

 

Stauden / Kübelpflanzen / Balkonblumen

Staudenpfingstrosen: Pflanzung+ Pflege

Pfingstrosen, die im Herbst einziehen, benötigen einen sorgfältig vorbereiteten Boden und sollten in einem Mindestabstand von 80-90 cm gepflanzt werden. Die Erde muss gründlich verbessert werden. Eine organische Düngung, z.B.: Oscorna Animalin ist die Beste Maßnahme, mineralische Dünger sind zu unterlassen. Perfekt wäre, noch etwas Pflanzhumus und bei schweren Böden Quarzsand einzuarbeiten. 1 Pflanze benötigt ein Pflanzloch von mind. 60cm im Quadrat und ca. 2 Spaten tief gelockert. Nach dieser Vorbereitung wird gepflanzt!


Das Loch muss ein wenig größer sein als das Wurzelwerk und die Augen (Triebe) müssen 2-5cm unter der Bodenoberfläche liegen, kräftig andrücken und stark eingießen. Auf die zukünftige Entwicklung der Pflanze hat die Pflanztiefe einen entscheidenden Einfluss. Steht eine Paeonia zu tief, wächst sie zwar häufig normal, blüht aber nicht oder kaum. Daher ist es wichtig, die Erdenhöhe über den Augen zu beachten. Ein Rückschnitt erfolgt im Oktober, knapp über der Erde.


Schwarze Triebe an Paeonia ist ein Zeichen von Pilzbefall, dieser kann ohne chemische Bekämpfung, auch mit dem Rückschnitt eingedämmt werden, vorausgesetzt, die Pflanze steht nicht zu nass und wird ausreichend mit organischen Nährstoffen versorgt. Kräftigend wirkt auch Steinmehl, über Pflanzen und Boden gestreut.

Der Oktober ist der Monat, wo alte Pfingstrosenstöcke geteilt und verpflanzt werden können. Die Pfingstrose ist eine der wenigen Stauden, die auch im Herbst gedüngt wird

Schmucklilien (Agapanthus) blühen nicht, was tun?

Schmucklilien sind ausgesprochen pflegeleichte Schönheiten, die sich sowohl in der vollen Sonne, als auch im Halbschatten wohl fühlen. Je seltener sie die Pflanze umtopfen, umso üppiger blüht sie. Der beste Zeitpunkt zum Zerteilen und Umtopfen ist das Frühjahr, erst, wenn schon fast die Wurzeln über den Topfrand gehen, sollte umgetopft werden.

Laubeinziehende Sorten müssen vor dem 1. Frost ins Winterquartier geräumt werden, und sie brauchen eine Temperatur von ca. 1-7Grad Celsius zum Überwintern. Der Überwinterungsplatz kann auch etwas dunkler sein. Von November bis März nur so viel gießen, damit sie nicht vertrocknen.  Zu warme Überwinterung verzögert die Blüte oder sie blüht gar nicht.

Agapanthus darf auf keinen Fall zu nass bekommen, auch nicht für kurze Zeit – auf guten Wasserabzug ist zu achten!

Pflanzerde: es eignet sich normale Blumenerde unter Beimischung von Lehm und Quarzsand. Im unteren Teil des Topfes etwas Lavasplitt einfüllen. Dauerdünger beim Umtopfen mit einarbeiten, erhöht die Blühwilligkeit der Pflanzen.

Düngung:
von April – Anfang August ist eine regelmäßige Düngung (Blütendünger) vorteilhaft.

Gießen: ab Ende März ist eine regelmäßige Wassergabe notwendig – heller Standort, aber nicht zu warm. Schmucklilien vertragen Trockenheitauch im Sommer sehr gut.

Lavendel schneiden

Schneiden sie ihren Lavendel von Anfang an regelmäßig bzw. jährlich! Bei älteren Pflanzen nicht in verholzte Teile der Pflanze schneiden, sie treibt dann nicht mehr aus. Um eine buschige, blühwillige Pflanze zu erzielen, ist ein mehrmaliger Schnitt notwendig.


Frühjahrsschnitt: Nur so tief schneiden, dass noch einige Blätter erhalten bleiben.Ab Juni bis August können sie die Blüten ernten ( für Duftsäcke, oder Tee) – kurz bevor die Blüten sich öffnen, ist der beste Zeitpunkt.

Sommerschnitt: nach der Blüte die Stiele entfernen, es macht gar nichts, wenn einige Blätter mit entfernt werden. Manche Sorten verzweigen sich dort und blühen dann nochmals. (z.B. Hidcote Blue). Müssen sie die Pflanze aus einem Grund im Herbst schneiden, bitte nicht zu tief, er verliert seinen Schutz und ist anfälliger für den Frost und kann womöglich ausfrieren.

 

Nützlinge

Der Laubfall im Herbst

Das Laub von Sträuchern und Bäumen hat eine wichtige Funktion für den Boden. Die Kleinstlebewesen im Boden ziehen sich bei einer Laubdecke erst viel später in tiefere Bodenschichten zurück. Das kommt den Gartenpflanzen zugute, die durch die Tätigkeit dieser Helferlein eine feinkrümelige, lockere Erde erhalten. Weiteres  bringt diese Laubschicht eine Isolation für die Wurzel, bietet Unterschlupf für Igel und andere Nützlinge im Garten, bzw. ist ein Bestandteil der Nahrung der Bodenlebewesen.

Das Laub muss unbedingt vom Rasen entfernt werden, ebenso Laub von kranken Pflanzen, die schon im Sommer von Mehltau-und Rostpilzen befallen waren, z.B. bei Rosen, Birnenblätter die den Birnengitterrost hatten. Auch ist es wichtig, möglichst alle Blätter aus Teichen zu entfernen.

Der Beste Dünger ist ein Laubkompost, so wird er gemacht!

Laubmiete aufsetzen:
1.  Lage: Laub ca. 20 cm, von verschiedensten Blättern, durchaus auch Laub vom Nussbaum.
2. Lage: Oscorna Kompostbeschleuniger 20dag/m² bestreuen,
3. Lage: ca. 5cm normale Gartenerde oder Erde von alten Blumenkisten,

diese Lagen solange wiederholen, bis ihre Laubvorräte aufgebraucht sind, den Abschluss bildet eine dickere Erdschicht, die mit Brettern und Steinen beschwert wird.

Zwischen den Lagen immer etwas Wasser zugießen. Der optimalste Platz für eine Miete ist eher schattig, achten sie darauf, dass der Aufbau nicht zu nass wird, ebenso bringt ein zu trockener Aufbau keinen Erfolg. Bei guten Bedingungen ist dieser Kompost Ende Mai fertig und kann im Garten oberflächlich bei eingewachsenen Sträuchern verteilt werden.

Ich wünsche viel Erfolg dabei!

Nematoden- Nützlinge, Einsatz im Haus und Garten

Der Beste Zeitpunkt den gefürchteten Dickmaulrüssler zu bekämpfen ist von Mitte April bis Anfang Juni und von Anfang September bis Mitte
Oktober.

Dies geschieht mit Fadenwürmern oder Nematoden, die sich nach dem Ausbringen mit der Gießkanne, sich aktiv im Boden bewegen und die Larven des Dickmaulrüsslers befallen. Sie parasitieren in den Larven und bringen sie in kurzer Zeit zum Absterben. Die Bodentemperatur muss mindestens 12 Grad Celsius betragen und nach der Anwendung sollte das Erdreich ca. 4 Tage mäßig feucht gehalten werden. Um eine nachhaltige Bekämpfung zu erreichen, müssen sie die Anwendungen 3 Jahre aufeinander erfolgend, jeweils Frühjahr und Herbst durchführen. Die Behandlung eher abends oder bei bedecktem Himmel ausführen, die Nematoden sind lichtempfindlich.


Nematoden sind unter Glas und im Freiland einsetzbar, vollkommen ungefährlich und nebenwirkungsfrei, auch im biologischen Landbau anwendbar.

Natürliche Gegner des Dickmaulrüsslers sind: Igel, Laufkäfer und Spitzmäuse- siedeln sie diese Tiere im Garten an! Vor einer Gießbehandlung ist eine Rindenabdeckung oder anderes Mulchmaterial zu entfernen.

Besonders gerne befallen werden: Kirschlorbeer, Rosen, Eiben, alle Blütensträucher, Rhododendren, junge Obstbäume und Reben ect.; die  Dickmaulrüssler-Larven verursachen einen Wurzeltrass und können Pflanzen durch ihre Frasstätigkeit zum Absterben bringen.

Gebindegrößen: für 10m2 Fläche und für 100m2 Fläche. Nach telefonischer Anfrage sind Nützlinge im Gartencenter vorrätig.

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